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Schnaps ist weiblich
1. September 2007

Margarete Wiederstein

Margarete Wiederstein

"Dass der Beruf der Hebamme nur von Frauen ausgeübt wird, hat schon seinen Grund" sagt Margarete Wiederstein, der hochprozentige Teil der Wiederstein´schen Weiberwirtschaft und meint weiter, dass die "Schnapsbrennerin ebenso wie die Hebamme sehr sorgsam mit ´ihren Babys´ umgehen".

Wie viel Einfühlungsvermögen und Gefühl mit Schnapsbrennen verbunden sein kann, ist auch auf den beeindruckenden Internetseiten nachzulesen, wo Margarete Wiederstein meint: "Destillate bedeuten für mich, die Früchte der Natur streicheln, vor Unwettern zittern, die Düfte und Aromen der Gärung atmen, die Vorfreude verspüren bei jedem Schluck der immer wieder neues berichten kann."

Diese Intensität und Verbundenheit mit dem Produkt Edelbrand ist sowohl bei ihren Klassikern Kirsch, Marille und Quitte als auch bei den Grappolinos, Katharinas und der Margarete erkennbar. Während sie auf charmante Weise versucht mit ihren Grappolinos dem Genießer den wahren Charakter von Tresterbränden näher zu bringen, setzt sie mit Katharina ein deutliches Signal an die Winzer des Landes, sich auch mit der hochprozentigen Seite des Weines - sei es mit klassischen 40%Vol. oder zigarrenkompatiblen 45%Vol. - zu beschäftigen.

"Margarete" ist ein kreativer Ideenmix, bei dem ein unvergorener Traubensaft von der Maische des Merlot mit einem 1 jährigen Weinbrand etwa 1 Jahr lang in einem französischen Eichenfass in der Nähe des Göttlesbrunner Bachl´s "Hochzeit feieren" und mit milden, süßen 18%Vol. sogar jene Edelbrandliebhaber zu überzeugen vermag, bei denen sich Gaumenfreuden erst ab alkoholkräftigen 43%Vol. einstellen.