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August 2011 - Hochprozentiges Dirndltal

1. August 2011

Das Dirndltal

Dirndl, Dirndl oder Dirndl? In diesem Fall geht es um die Dirndl-Frucht, die Kornelkirsche. Lateinisch "Cornus mas" oder auf gut Pielachtalerisch einfach "Dirndlstaudn". Der Dirndlstrauch ist ein prägendes Element der vielfältigen und lebendigen Kulturland-schaft des Pielachtales und wurde daher nicht zufällig zum Markenzeichen gewählt. Die Dirndl wächst auf einem ca. 6 bis 8 m hohen Großstrauch, der Wärme, sonnige Standorte und kalkhaltigen Boden liebt. Die Sträucher erreichen mit bis zu 450 Jahren ein fast biblisches Alter. Die Dirndlsträucher fallen vor allem im Frühjahr und Spätsommer auf: im Frühjahr sind sie mit Tausenden goldgelben Blüten übersät, im Spätsommer reifen die roten, olivenförmigen Früchte - "die Dirndln" - heran.

Die Bezeichnung „Kornelkirsche“ erweckt auf den ersten Blick den Eindruck, es handle sich um eine Kirsche. Obwohl sie einen großen zweisamigen Kern hat, gehört sie zu den Hartriegelgewächsen. Die Dirndl selbst ist eine sehr gesunde Frucht, die viel Vitamin C enthält. Die traditionell geernteten vollreifen Dirndln lassen den typischen süß-gerbsäuerlichen Fruchtgeschmack wunderbar zum Ausdruck kommen. Wird die Dirndl verarbeitet, spielt diese harmonische Fruchtnote eine wesentliche Rolle für ein vollkommenes Genusserlebnis. Das vielfältige Genuss-Spektrum reicht von Marmelade, Gelee, Eis, Creme-Honig über Kompott, über Mus, Pralinen, Frucht- Rollis, Sirup, Tee, Torte, Zucker, Likör, Bier bis hin zum klassischen Original Pielachtaler-Dirndlbrand.

Rund um die Dirndlfrucht haben sich bereits vor über 10 Jahren die ersten Vermarktungs- und Verarbeitungskooperationen gebildet. Vorallem Anton Gonaus, Bürgermeister von Kirchberg, Elfriede König, Peter Humpelstetter und Josef Fuxsteiner sen. ist es zu danken, dass mit der Gründung der Pielachtaler Edlbrandgemeinschaft, mit dem österreichweiten Schutz der Ursprungsbezeichnung, der Gründung der Dörrobstgemeinschaft und schließlich der Geburt der Genussregion Pielachtaler Dirndl wichtige, vorausschauende Impulse gesetzt.

Eine Besonderheit unter den Pielachtaler Destillaten ist der Original Pielachtaler Dirndlbrand, eine österreichweit geschützte Marke. Geschmacklich ist dieser Brand eine Rarität, das Aroma zeigt einen süßlich feinen Fruchtcharakter mit dezentem Trüffelton, ist zart grasig und leicht ölig im Abgang.

Der idyllische Bergbauernhof FUXSTEINER wurde erstmals 1112 urkundlich erwähnt. Auf dem Hof waren neben der Viehzucht, auch die Selbstversorgung an Wildfrüchten wichtig. Eine wichtige Rolle spielt hier die Dirndl-Frucht, die von bis zu 500 Jahre alten Dirndlstauden geerntet wird. Die Besonder-heit des Dirndlholzes ist seine Härte und Zähigkeit, Früher wurden daraus Rad-speichen, Stiele, Keile, usw. gefertigt. Das Elixier war und ist seit Jahrhunderten am Hof der
Familie Fuxsteiner
"Dirndlerne". Ob Nachbar, Göd, Vetter oder Schlöchter - zumeist wurde ein Stamperl Dirndlerner gereicht - und kein Obstler, wie es in vielen anderen Regionen üblich war. Fuxsteienrs Produktpalette reicht von über 40 Edelbränden und Likören, über Dirndl Sirup, Dirndl-Marmelade und Dirndl-Mus bis zum Dirndl Creme-Honig.

Familie Gatterer

Im Haus GATTERER wurde immer Ab Hof verkauft. Seit 1979 gibt es einen Mostheurigen, der als einer der ersten in der Region die Most-heurigensaison eröffnet.
Gatterers umfang-reiche Produktpalette

umfasst Most-, Saft-, Fleisch- und Brotspezialitäten, Aufstriche und eine große Palette an Dirndlprodukten wie Dindl-marmelade, -sirup, -fruchtsaftgetränk, Weiß- und Bitterschoko-lade mit Dirndlfüllung, Dirndledelbrände und -liköre).
Während die Familie Gatterer seit vielen Jahren Moste, Säfte, Edelbrände und Liköre in Spitzenqualität vermarktet, ihre Brot- und Fleischspezialitäten in gewohnt gleichbleibender hoher Qualität beim Mostheurigen, im Hofladen und auf St. Pöltner Wochenmärkten vertreibt, zählt sie auch bei der Dirndlverarbeitung - ihrer jüngsten Verarbeitungsschiene zu NÖ´s Spitzenbetrieben.